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Modulbuch

Der Master-Studiengang Markt- und Medienforschung ist modular aufgebaut. In elf Pflichtmodulen und zwei Wahlpflichtmodulen werden den Studierenden methodische, theoretische und berufspraktische Inhalte vermittelt. Die Module erstrecken sich über maximal zwei Semester.

  • Was sind die Inhalte der einzelnen Lehrveranstaltungen?
  • Wie bauen die Studieninhalte aufeinander auf?
  • Welche Literatur führt in die Lerninhalte ein oder vertieft sie?

Antwort auf diese und weitere Fragen gibt das Modulbuch. Hier finden Sie umfassende Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Inhalten und didaktischen Lernzielen. Außerdem erfahren Sie, mit wie vielen Credits, welchem Workload und wie vielen Semesterwochenstunden die einzelnen Module belegt sind.

  1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem.

M 1 Wissenschaftstheorie und Methodenlehre

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Volpers
Sonstige Lehrende: Prof. Dr. Scheffler + Externe

Inhaltliche Beschreibung:

In den Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden zunächst die erkenntnis- und wissenschafts-
theoretischen Voraussetzungen wissenschaftlichen Handelns reflektiert. Im Anschluss daran werden die hieraus resultierenden methodologischen Konsequenzen für die empirische Sozialforschung behandelt. Schließlich wird das Methodenspektrum dieser Disziplin systematisierend dargestellt.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden lernen in diesem Modul, dass wissenschaftliches Erkennen und Handeln sich selbst stets grundlegend zu reflektieren hat und was hieraus
für die angewandte Forschung resultiert. Das Methodenspektrum der empirischen Sozialforschung wird im Kontext seiner wissenschaftstheoretischen und methodologischen Bedingungen kennen gelernt. Dies bietet eine Grundlage für einen fundierten Umgang mit den einzelnen Instrumenten, die im Forschungsprozess zur Anwendung gebracht werden.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

CR 8
SWS 6
WL 240
     

M 1.1 (Teilmodul, 2 SWS): Wissenschaftstheorie

Wissenschaft beinhaltet nicht nur Erkenntnisse über Sachverhalte, sondern stets auch die kritische Reflexion über die Entstehung des Wissens, seiner Bedingungen und Voraussetzungen, seiner Ziele und Zusammenhänge. Wissenschaftliche Erkenntnis-
gewinnung unterscheidet sich von vor- und außerwissenschaftlicher durch ihre Methode, die stets rückgebunden sein muss an die zugrunde liegenden erkenntnistheoretischen und wissenschafts-
theoretischen Voraussetzungen. In der empirischen Sozialforschung, wie sie im Masterstudiengang Markt- und Medienforschung gelehrt wird, besteht eine kommunikative Beziehung zwischen beobachtendem Subjekt und den beobachteten Objekten, die den Erkenntnisprozess prägt. Hieraus resultieren zahlreiche methodische Probleme, nicht zuletzt dasjenige von "Erkenntnis und Interesse" (Habermas).

In der Lehrveranstaltung werden der Prozess wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung problematisiert, die wesentlichen Positionen der Wissenschaftstheorie und des Methodenstreits dargestellt sowie die wissenschaftsgeschichtliche Ausdifferenzierung der modernen empirischen Sozialforschung behandelt. Im Vordergrund stehen hierbei Logischer Positivismus (Wiener Kreis), Kritische Theorie der Gesellschaft (Frankfurter Schule), Kritischer Rationalismus (Popper) und die Objektive Hermeneutik (Oevermann).

       

M 1.2 (Teilmodul, 2 SWS): Methodologie

Vor dem Hintergrund der Kenntnisse des Teilmoduls Wissenschaftstheorie werden die methodologischen Grundlagen deduktiver und induktiver Vorgehens-
weisen der Markt- und Medienforschung diskutiert. Im Anschluss werden die eher pragmatischen Bedingungen empirischer Sozialforschung aufgezeigt (in Anlehnung an Atteslander, Kap. I; Diekmann, Teil A und Friedrichs: Kap. 2). Hierbei werden u.a. behandelt: Theorien und Hypothesen, Begriffsbildung und Operationalisierung, Exploration, Strukturierung und Forschungsdesign.

       

M 1.3 (Teilmodul, 2 SWS): Methoden empirischer Sozialforschung

In dieser Lehrveranstaltung werden die konkreten Instrumente überblicksartig und in ihrem methodologischen Kontext behandelt. Es geht nicht
um das detaillierte Erlernen einzelner Instrumente, sondern vielmehr um ihre methodischen Unterschiede und ihre jeweiligen Funktionen und Möglichkeiten, aber auch Grenzen (Wann kann/muss man befragen, wann beobachten? Wann eignen sich Experimente?). Behandelt werden die grundlegenden Unterschiede quantitativer und qualitativer sowie reaktiver und non-reaktiver Verfahren. Es erfolgt zudem eine Auseinandersetzung der Standardmethoden: Befragung, Beobachtung, Experiment und Sekundäranalysen (nach Atteslander, Diekmann, Friedrichs) sowie der verschiedenen qualitativen Ansätze (nach Lamnek).

       

M 2 Instrumente der Markt- und Medienforschung (Primärerhebung)

Lehrende:

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Werner
Sonstige Lehrende: Prof. Dr. Fank + Externe

Inhaltliche Beschreibung:

In diesem Modul lernen die Studierenden die gängigen Verfahren der Primärerhebung in der sozialwissen-
schaftlichen Markt- und Medienforschung theoretisch und in der praktischen Anwendung kennen. Die in der Forschungspraxis gebräuchlichsten Verfahren Befragung und Inhaltsanalyse stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Weitere zentrale Erhebungsverfahren, die den anerkannten Methodenkanon komplettieren, sind Beobachtung und Experiment. Qualitative Ansätze der genannten Methoden werden dabei gleichrangig mit quantitativen Ansätzen vermittelt.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden dazu zu befähigen, sozialwissenschaftliche Primärerhebungen selbstständig zu konzipieren und durchzuführen. Zu diesem Zweck erlernen die Studierenden die unterschiedlichen Erhebungsinstrumente in der Theorie kennen und erproben übungshalber ihren Einsatz anhand vorgegebener Forschungsfragen. Dabei wird auf eine hohe Praxisanbindung geachtet. Indem die Studierenden in der Übung sowohl die Rolle des Forschers als auch die des Beforschten sowie die des Auftragebers einnehmen, lernen sie Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes dieser Instrumente kennen.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht, Übung

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

CR 13
SWS 8
WL 390
     

M 2.1 (Teilmodul, 2 SWS): Stichprobenbildung

In diesem Teilmodul steht die Stichprobenbildung als zentraler Arbeitsschritt der empirischen Forschung im Vordergrund. Die wichtigsten Verfahren der Stichprobenbildung (einstufige vs. mehrstufige Verfahren, Zufalls- vs. systematische Verfahren) werden vermittelt. Systematische Fehlerquellen bei
der Stichprobenbildung werden ebenso behandelt wie Stichprobenschätzwerte und Sonderverfahren wie bspw. zur Panelbildung.

       

M 2.2 (Teilmodul, 4 SWS): Befragung

Der Befragung als dem gebräuchlichsten Erhebungs-
verfahren ist ein eigenes Teilmodul gewidmet. Die Studierenden lernen zunächst, verschiedene Befragungsformen und ihre Einsatzmöglichkeiten zu unterscheiden. Anschließend werden Frageformen vermittelt und die Bedeutung der Frageformulierung thematisiert, bevor Aufbau bzw. Dramaturgie von Befragungen in den Blick genommen werden. Im Bereich der quantitativen Befragung steht das Vorgehen bei CATI-Befragungen im Vordergrund. Im Bereich der qualitativen Befragungsformen werden Kenntnisse über Leitfaden- und Intensivinterviews ebenso vermittelt wie über Delphi-Befragungen. Abschließend werden erste Erfahrungen mit eigenständig konzipierten Befragungen – quantitativen wie qualitativen Typs – gesammelt.

       

M 2.3 (Teilmodul, 2 SWS):
Beobachtung/Experiment/Produkttest

In diesem Teilmodul wird ein weiteres der in der Praxis gängigen Verfahren vertieft behandelt und in der praktischen Anwendung erprobt – dabei kann der Schwerpunkt auf Beobachtung oder Experiment oder im Bereich der Produkttestverfahren liegen. Wie im Teilmodul Befragung werden zunächst die theoretischen Grundlagen und Rahmenbedingungen der jeweiligen Methode vermittelt, bevor der Einsatz der Methode an einem Forschungsproblem aus der Berufspraxis eingeübt wird.

       

M 3 Strukturelle und psychologische Aspekte der Markt- und Medienforschung

Lehrende:

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Fühles-Ubach
Sonstige Lehrende: Externe

Inhaltliche Beschreibung:

Die Veranstaltungen dieses Moduls vermitteln die strukturellen und die organisatorischen Aspekte der Markt- und Medienforschung. Neben der Infrastruktur stehen jedoch auch die Psychologie des Kunden, marktpsychologische Aspekte sowie die Wahrnehmung der Medien im Fokus.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden mit dem Branchenumfeld der Markt- und Medienforschung vertraut zu machen. Die Kenntnis wichtiger Institutionen und Verbände befähigt die Studierenden, Zusammenhänge und Strukturen richtig einzuordnen und praktische Arbeitsfelder kennen zu lernen. Darüber hinaus werden die psychologischen Aspekte der Markt- und Medienforschung vermittelt. Dabei werden neben den quantiativen Verfahren insbesondere qualitative Verfahren vermittelt. Die Studierenden erlernen markt- und medienpsychologische Wirkmechanismen sowie
einen entsprechend methodischen Zugang. Dies bildet die Grundlage, um

a) Medienwirkungen systematisch zu analysieren und zu bewerten,

b) gezielt entwickeln und gestalten zu können und

c) Ansätze zur Evaluierung und zur Erforschung zu haben.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

CR 9
SWS 6
WL 270
     

M 3.1 (Teilmodul, 2 SWS): Strukturelle und organisatorische Aspekte der Marktforschung

Im Fokus stehen die verschiedenen Arten der Markt- und Medienforschung mit ihren Einsatzgebieten und Spezialanwendungen. Primär- und Sekundärmarkt-
forschung sowie auch Instituts- und Fremdmarktforschung werden thematisiert. Die betriebliche Marktforschung wird dabei einen Schwerpunkt darstellen. Darüber hinaus wird ein
kurzer Abriss zur Geschichte der Markt- und Medienforschung bis hin zur gegenwärtigen Situation gespannt. Dargestellt werden Berufsverbände, Organisationen und Institutionen, und zwar insbesondere im nationalen Kontext. Internationale Markt- und Medienforschung und interkulturelle Aspekte werden jedoch ebenfalls integriert.

       

M 3.2 (Teilmodul, 4 SWS): Psychologische Ansätze der Markt- und Medienforschung

Da die klassische Medienpsychologie ein sehr großes Feld darstellt, konzentriert sich dieses Teilmodul aufgrund der wirtschaftlichen Relevanz insbesondere auf den Aspekt der Werbepsychologie und der Wirkung von Massenmedien. Im Schwerpunkt steht das Erleben und Verhalten aller an Märkten beteiligten Personen. Aufgrund der wirtschaftlichen Interessenlage stehen besonders der Nachfrager im Fokus bzw. die Möglichkeiten der Beeinflussung der Nachfrager (Consumer Insights) durch den Anbieter. Eine Teildisziplin der Marktpsychologie ist die Werbe-
psychologie, die hier ebenfalls ein Element des Moduls darstellt. Hierbei werden Möglichkeiten der Beeinflussung aufgezeigt und Methoden empirischer Zugänge erläutert. Grundlage bilden Modelle und Befunde u. a. aus den Teildisziplinen der allgemeinen, differenziellen und Sozialpsychologie.

       

M 4 Rechtliche und ethische Aspekte der Markt- und Medienforschung

Lehrende:

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Scheffler
Sonstige Lehrende: Prof. Peters

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden können Markt- und Medienforschung rechtskonform durchführen. Sie kennen die wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Markt- und Medienakteure handeln, und sind in der Lage, der weiteren Rechtsentwicklung mit Verständnis zu folgen.

Die Studierenden sollen für medienethische Frage-
stellungen sensibilisiert, im Umgang mit den existierenden Sprachnormierungen zu kritischer Reflexion befähigt und als künftige Medienschaffende bzw. -forscher zu verantwortlichem Umgang mit fremdem und selbst erarbeitetem Datenmaterial angeleitet werden. In diesem Kontext soll ihnen zwar zum einen die Relativität von moralischen und ethischen Normierungen und die Fragilität von Wertediskussionen transparent gemacht werden, zum anderen aber auch die Notwendigkeit nahe gebracht werden, dass diese Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen notwendig sind und eine außerordentliche Relevanz im Rahmen der Medien-
entwicklung besitzt.

Es soll weiterhin vermittelt werden, dass Medien-
forschung auch eine Gratwanderung in Hinblick auf Werteverletzungen sein kann, gerade wenn es sich um internationale und interkulturelle Medienbelange und -systeme handelt.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

  CR 4
SWS 4
WL 120
   

M 4.1 (Teilmodul, 2 SWS): Rechtliche Aspekte / Datenschutz

Bei der Planung und Durchführung von Markt- und Medienforschung wie auch bei der Nutzung ihrer Ergebnisse sind rechtliche Schranken zu beachten.
Da die Markt- und Medienforschung Wettbewerbs-
zwecken dient, ist insbesondere das Wettbewerbs-
recht von Bedeutung. Insofern personenbezogene Daten (z. B. beim Data-Mining) betroffen sind, spielt das Datenschutzrecht eine wichtige Rolle. Das Verhalten der Marktteilnehmer und Medienanbieter
wird durch rechtliche Regelungen beeinflusst, ohne deren Kenntnis die Aktivitäten dieser Personenkreise nicht zutreffend interpretiert werden können. Deshalb sind im Rahmen dieses Teilmoduls auch das Vertragsrecht (insbes. E-Contracting), das Urheber-, Marken- und Geschmacksmusterrecht, das Haftungsrecht und das Jugendschutzrecht zu behandeln.

       

M 4.2 (Teilmodul, 2 SWS): Medien- bzw. Informationsethik

In der Veranstaltung sollen zunächst grundlegende Begriffsklärungen und Reflexionen zur Ethik und Medienphilosophie – je nach Voraussetzung der Studierendengruppe – entweder vertieft oder neu vorgestellt werden. Auch wenn das Arbeitsfeld der Studienabgänger voraussichtlich überwiegend in Wirtschaftsunternehmen oder kommerziell geprägten Institutionen angesiedelt sein wird, ist trotzdem und sogar gerade auch deshalb eine Auseinandersetzung mit dem jeweils aktuellen Mediendiskurs im Rahmen der Medienethik notwendig: Kommunikations-, Medien-
und Informationsethik befasst sich mit Bedingungen verantwortlichen Medienhandelns generell und bezieht neben den Medienschaffenden, wie Journalisten, (Rundfunk-) Redakteuren, PR-Journalisten auch Medienforscher als Akteure und Medienorganisationen sowie die Mediennutzer mit ein. Die Fragen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Informationen stellt sich insbesondere auch im Umgang mit dem Internet (Informationsethik bzw. Netzethik). In der Veranstaltung werden bezogen auf alle Medien u. a. folgende Aspekte betrachtet und analysiert:

1. die Entwicklung moralischen Verhaltens im Informationsbereich,

2. Strukturen und politische bzw. gesellschaftliche Machtverhältnisse, die das Informationsverhalten bestimmen können,

3. Sprachnormierung in ihrer Widersprüchlichkeit (vgl. z.B. "Unternehmensphilosophie bzw. -ethik"),

4. die Entwicklung bzw. Prozesse informationsethischer Fragestellungen,

5. aktuelle Positionen des medienethischen Diskurses, auch im Hinblick auf einen Konsens in Fragen, die international bereits Normierungen gefunden haben, etwa Menschenrechtskonventionen (hier ergeben sich z.B. Überschneidungen zu rechtlichen Normierungen).

       

M 5 Methoden der statischen Datenanalyse und Datenaufbereitung

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Galliat
Sonstige Lehrende: Prof. Dr. Fühles-Ubach

Inhaltliche Beschreibung:

Im Fokus der Lehrveranstaltungen dieses Moduls steht der auf die Primär- und Sekundärdatenerhebung folgende analytische Teil der quantitativen Marktforschung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den statistischen Verfahren der multivariaten Datenanalyse. Daneben wird aber auch das Thema Datenaufbereitung ausführlich behandelt.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden lernen in diesem Modul quantitative Primär- und Sekundärdaten mit modernen Verfahren der Statistik zu analysieren. Dabei werden die theoretischen Lehreinheiten regelmäßig durch praktische Übungen
unter Verwendung aktueller Statistiksoftware vertieft. Ziel ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, selbständig Projekte der quantitativen Marktforschung durchzuführen.

Es werden Verfahren und Methoden der Statistik vorgestellt, die zur Analyse von quantitativen, mehrdimensionalen Daten unter Gesichtspunkten der Marktforschung geeignet sind. Hierzu zählen beispielsweise die Korrelations-, Regressions- und Diskriminanzanalyse, sowie hierarchische und partitionierende Verfahren der Clusteranalyse. Dabei wird untersucht, wie robust die einzelnen Verfahren sind und welche Konsequenzen die modelltheoretischen Voraussetzungen auf die Anwendbarkeit in der Praxis haben. Des weiteren werden Strategien zur Validierung der abgeleiteten Modelle diskutiert und geeignete Maße vorgestellt, die den Vergleich unterschiedlicher Modelle erlauben.

Sämtliche Verfahren der Datenanalyse erfordern eine vorbereitende Aufbereitung der Daten. So weisen beispielsweise mehrdimensionale Daten üblicherweise für die einzelnen Dimensionen unterschiedliche Skalenniveaus auf und müssen deshalb vor der eigentlichen Analyse normiert werden. Teilweise existieren Korrelationen zwischen den Dimensionen, die zu einer Dimensions-Reduktion zwingen. Fehlende Werte in den Daten müssen geeignet ersetzt, extreme Werte gefiltert, Widersprüche geklärt werden. Das so genannte Preprocessing umfasst oft bis zu 80 % der Arbeitszeit im Rahmen eines Analyseprozesses. Für die zahlreichen Problemstellungen werden in der Vorlesung Lösungsansätze aus der Praxis vorgestellt. Da oft schon das Identifizieren der Schwachstellen in den Daten erhebliche Probleme bereitet, werden zudem auch Techniken der Daten-Visualisierung erläutert.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht, Laborpraktikum

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

CR 6
SWS 4
WL 180
     

M 6 (Qualitative und quantitative) Methoden bzw. Instrumente der Online-Forschung

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Fank
Sonstige Lehrende: Prof. Dr. Fühles-Ubach, Prof. Dr. Strahinger + Externe

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden lernen in diesem Modul qualitative und quantitative Methoden bzw. Instrumente der Online-Forschung kennen. Dabei werden die theoretischen Lehreinheiten regelmäßig durch praktische Übungen
unter Verwendung aktueller Software vertieft. Ziel ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, Projekte der Marktforschung im Online-Bereich durchzuführen.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

  CR 9
SWS 6
WL 270
   

M 6.1 (Teilmodul, 2 SWS): Usability

Die Usability-Forschung dient der Qualitätsbewertung von Medienangeboten im WWW. Erforscht werden Qualitätsmaßstäbe (gestalterische Qualität, ökonomische Qualität, nutzerorientierte Qualität) für unterschiedliche Angebotsformen (Firmenpräsenta-
tionen, Online-Shops und -Dienste, journalistische Angebote, Angebote der öffentlichen Hand, private Angebote, partizipative Angebote des Web 2.0). Methoden der Usability- und Barrierefreiheit-Forschung greifen dabei auf aktuell angewandte Methoden wie Expertenbefragung, Userbefragung, Heuristiken und automatisierte Verfahren zurück. Dabei werden die Entwicklung von Qualitätsstandards, die medien-
spezifischen Probleme von Qualitätsstandards sowie die kritische Gegenüberstellung von Qualitäts-
bewertungsverfahren behandelt.

Für die projektbezogene Lehrtätigkeit werden Usability-Tests im Usability-Labor des Instituts für Informationswissenschaft durchgeführt. In dem Usability-Labor wird ein qualitativer Ansatz verfolgt, der Webseiten mit Blick auf die Nutzerfreundlichkeit untersucht. Diese Vorgehensweise ist unter den Aspekten der Akzeptanz durch die Benutzer und der Konkurrenzanalyse von Produkten von Bedeutung. Die Typologisierung des User-Verhaltens als Wertungs-
verhalten verspricht eine Fixierung und Ordnung von Qualitätskategorien. Mögliche Kategorien einer Website-Bewertung in der Projektarbeit können sein:

  • inhaltliche Qualität der Website
  • technische Qualität
  • ästhetische Qualität
  • Schnelligkeit
  • Browser-Kompatibilitäten
  • Verständlichkeit
  • Ladezeiten
  • Navigation
  • Wirkung (Emotion, Spaß etc.)
  • Service-Funktion.
       

M 6.2 (Teilmodul, 2 SWS): Web-Monitoring

Web-Monitoring ist die kontinuierliche Beobachtung von ausgewählten und strukturierten geordneten Online-Quellen. Ein manuelles Monitoring stößt hierbei schnell an seine Grenzen, so dass der Einsatz von Agententechnologien unverzichtbar erscheint.

Die Lehrveranstaltung beginnt mit einem kurzen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu Webmonitoring. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Researchmöglichkeiten im Internet vorgestellt, die es ermöglichen, für Unternehmen relevante Quellen zu identifizieren. Basierend auf dem Research werden im dritten Teil der Veranstaltung Bewertungsmethoden zur Auswahl relevanter Quellen für Unternehmen vorgestellt. Vorgehensweisen zur Erstellung von Monitoringberichten, sowie deren inhaltliche Ausge-
staltung werden im vierten Teil der Veranstaltung behandelt. Die organisatorische Verankerung und
deren prozessurale Verankerung in Unternehmen wird im fünften Teil behandelt. Mit einem Blick in die zukünftige Entwicklung des Webmonitoring endet die Veranstaltung.

       

M 6.3 (Teilmodul, 2 SWS): Nutzungsmessung

Im Fokus der Lehrveranstaltung steht die Frage, wie aus Sicht der Marktforschung Erfolg im Internet bzw. die Akzeptanz einzelner Online-Angebote gemessen werden kann. Es erfolgt ein Vergleich unterschiedlicher methodischer Ansätze, wie beispielsweise Server-
zentrierte- und Userzentrierte Messung sowie Messungen mit sozialer Interaktion. Ferner wird ein Überblick über die Leistungswerte im Markt und deren Interpretation gegeben. So lässt sich beispielsweise die Akzeptanz durch Besucherzahlen, Seitenabrufe oder Verweildauer ausdrücken. Die jeweiligen Kennzahlen sind jedoch aufgrund des gewählten Verfahrens differenziert zu bewerten und unterliegen unterschiedlichen Einflussfaktoren.

       

M 7 Theorien der Informationsmärkte und Medientheorien (Wahlpflicht)

Inhaltliche Beschreibung:

Siehe M 7a und M 7b.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Siehe M 7a und M 7b.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

  CR 6
SWS 4
WL 180
   

M 7a Theorien der Informationsmärkte (4 SWS)
(Wahlpflicht bzgl. M 7b)

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Linde
Sonstige Lehrende: Prof. Dr. Georgy

Inhaltliche Beschreibung:

In dem Modul "Theorien der Informationsmärkte" sollen die Studierenden Methoden zur ökonomischen Analyse von Marktsituationen kennen lernen und diese auf konkrete Fälle anwenden. Sie können beurteilen, welche Chancen und Risiken sich für Informationsanbieter aus bestimmten Marktverhältnissen ergeben, wie erfolgreich sie operieren und welche Handlungsoptionen ihnen zur Verfügung stehen. Die Studierenden werden sich verschiedene markttheoretische Modelle zur Analyse von Informationsmärkten aneignen und damit konkrete Marktsituationen analysieren. Sie werden verschiedene mögliche betriebswirtschaftliche Erfolgsbegriffe kennen lernen und diese zur Bewertung von Geschäftsmodellen von Informationsanbietern einsetzen. Die Studierenden können außerdem wettbewerbsstrategische Handlungsempfehlungen für Informationsanbieter erarbeiten.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden lernen, eine thematisch vorgegebene Fragestellung angeleitet nach wissenschaftlichen Maßstäben zu bearbeiten. Die Seminararbeit zeigt die Fähigkeit, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Aufgabenstellung aus einem Fachgebiet nach wissenschaftlichen, fachpraktischen und aus den Erfordernissen des Studiengangs resultierenden Methoden selbstständig zu bearbeiten.

Durch die Präsentation und Diskussion der Seminar-
arbeiten sollen die Studierenden erlernen, Präsentationen von Arbeitsergebnissen adressatengerecht zu gestalten, ansprechend vorzutragen, sich in diskursive Prozesse einzubringen, Gesprächsverläufe zu moderieren und angemessenes Feed-back zu geben.

In gruppenbezogenen Fallstudienarbeiten lernen die Studierenden im Team ergebnisorientiert zu arbeiten.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

       

M 7b Medientheorien (4 SWS)
(Wahlpflicht bzgl. M 7a)

Lehrende:

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Scheffler
Sonstige Lehrende: Externe

Inhaltliche Beschreibung:

In den Lehrveranstaltungen sollen medientheoretische Grundlagen vermittelt werden. Medientheorien sind für Studierende des Masters Medien- und Meinungs-
forschung von Bedeutung, weil sie in die Lage versetzt werden sollen, analytische und strukturelle Bewertungs-
kompetenz zu erlangen. Diese Kompetenz soll sie in die Lage versetzen, strategische Entscheidungen über Medienentwicklungen, die über aktuelle Tendenzen hinausgehen, reflektieren und ggf. treffen zu können. Neben Medientheorien der "alten" Medien (Film, Radio und Fernsehen) werden hier verstärkt die theoretischen Dimensionen, Strukturen und Funktionen der neuen Medien (Internet) ins Blickfeld rücken (McLuhan, Flusser, Virilio, Rötzer, Kittler, S.J. Schmidt, Winkler, Sandbothe, Manovich). Die Medienspezifik des Internets und seine medialen Eigenheiten stehen insofern in einem Verhältnis zur Praxis, weil aus dem theoretischen (und theorie-
kritischen) Erkenntnisgewinn historische, ästhetische
und strukturelle Bezüge zur Entwicklung der Digitalmedien, zur Ausbreitung des Computers und der Netzkommunikation hergestellt werden können. So ist bspw. zu zeigen, dass das Internet unterschiedliche Ordnungs- und Strukturmodelle traditioneller Medien zusammenführt, indem es sich nicht auf ein Ordnungsmodell beschränkt, sondern verschiedene spezifische Ordnungsmodelle kombiniert.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden sollen erkenntnisleitende und erkenntniskritische Verfahren und Kriterien erlernen, um die Bandbreite des medientheoretischen Diskurses einordnen, diskutieren und hinterfragen zu können. Der rational-kritische Umgang mit Medientheorie dient der Einsicht in die ästhetische und technische Komplexität von Medien und Mediensystemen. Er soll die Studierenden in die Lage versetzten, die (zukünftige) Medienentwicklung vor dem Hintergrund medienhistorischer und medienanalytischer Erkenntnisse zu problematisieren.

Darüber hinaus sollen in den Lehrveranstaltungen überfachliche Schlüsselqualifikationen wie rhetorische und kommunikative Fähigkeiten erworben werden.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

       

M 8 Branchenspezifische Aspekte der Markt- und Medienforschung

Lehrende:

Modulbeauftragte: Prof. Seidler-de Alwis
Sonstige Lehrende: Prof. Dr. Fühles-Ubach + Externe

Inhaltliche Beschreibung:Studierende erwerben Fachkenntnisse über branchenspezifische Aspekte der Markt- und Medienforschung. Hierzu gehören Methoden und Instrumente der Sekundärforschung unter Berücksichtigung branchenbezogener Aspekte und Besonderheiten. Schwerpunkte liegen auf der Markt- und Wettbewerbsanalyse einschließlich Business Intelligence und Competitive Intelligence inklusive Spezialbereiche wie Patentanalysen, wie auch Marken- und Produkttests, aber auch Bereiche wie Kundenzufriedenheitsanalysen, Sozialraumanalysen und Media-Analysen werden umfassend behandelt. Dies schließt auch spezifisches Industrie- und Branchen Know-How mit den dazugehörigen Informationsressourcen mit ein. Studierende werden befähigt, diese Methoden und Techniken zur Analyse der Märkte, Branchen und Konkurrenten praktisch anzuwenden.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden lernen anwendungsorientiert Verfahren und Methoden der Sekundärforschung wie z.B. die Markt- und Wettbewerbsanalyse einschließlich BI und CI, Kundenzufriedenheitsanalysen etc. kennen. In Einzel- und Teamarbeit lernen die Studierenden die selbstständige Umsetzung theoretischer Kenntnisse in die Praxis – diese Fähigkeiten werden vor allem durch praktische Aufgabenstellungen ausgebaut und vertieft.

Zulassungsvoraussetzungen: keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

    CR 4
SWS 4
WL 120
 

M 8.1 (Teilmodul, 2 SWS)

       

M 8.2 (Teilmodul, 2 SWS)

       

M 9 IT-Aspekte der Markt- und Medienforschung

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Galliat
Sonstige Lehrende: Prof. Dr. Groß

Inhaltliche Beschreibung:

Im Fokus dieses Moduls stehen die informations-technischen Aspekte der Markt- und Medienforschung.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden lernen in diesem Modul, informations-
technische Aspekte der Markt- und Medienforschung kennen. Dabei werden die theoretischen Lehreinheiten regelmäßig durch praktische Übungen unter Verwendung aktueller Software vertieft. Ziel ist es, die Studierenden mit der im Rahmen der anderen Module benötigten IT vertraut zu machen.

Zulassungsvoraussetzungen: keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht, Laborpraktikum

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

  CR 8
SWS 4
WL 180
   

M 9.1 (Teilmodul, 2 SWS): IT zur Datenerfassung/-aufbereitung

In den Lehrveranstaltungen wird die zur Datenerfassung notwendige Informationstechnik vorgestellt. Behandelt werden u. a. Techniken der Datenerfassung mit Web-Applikationen, Tools zur Fragebogenerstellung, Software zum Logging und zur Datendurchsatzmessung, Verfahren zur Auswertung von Logs, CATI-Systeme (Computer Assisted Telephone Interview), Methoden zur Analyse sozialer Netzwerke in Blogs sowie Adserver zur Erfolgsmessung von Internetwerbung.

       

M 9.2 (Teilmodul, 2 SWS): IT zur Datenhaltung/-bereitstellung

Im Fokus der Lehrveranstaltungen steht die Informationstechnik zur Datenhaltung bzw. Datenbereitstellung. Behandelt werden u. a. Datenbanken mit Schwerpunkt auf deskriptiven Datenbeständen, verteilte Datenbanksysteme, Anbindung von Datenbanksystemen an Web-Server und Internet-Anwendungen, Techniken der Personalisierung von Web-Sites und die Verknüpfung von Tools zur Marktforschung an CRM-Systeme.

       

M 10 Methoden des Data Mining, sowie der Dateninterpretation und -präsentation

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Galliat
Sonstige Lehrende: Externe

Inhaltliche Beschreibung:

In den Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden die statistischen Verfahren zur multidimensionalen Datenanalyse durch moderne Algorithmen des Data Mining ergänzt. Daneben werden schwerpunktmäßig die Themen Interpretation und Präsentation von Analyseergebnissen behandelt.

Es werden Verfahren und Methoden des Data Mining vorgestellt, die zur Analyse von quantitativen, mehrdimensionalen Daten unter Gesichtspunkten der Marktforschung geeignet sind. Hierzu zählen beispielsweise Entscheidungsbaumverfahren und Verfahren der Assoziationsanalyse. Dabei wird – auch in Abgrenzung zu den statistischen Verfahren – untersucht, wie robust die einzelnen Algorithmen hinsichtlich der Startparameter sind und welche Konsequenzen dies auf die Anwendbarkeit in der Praxis hat. Des Weiteren werden Strategien zur Bestimmung einer optimalen Parametrisierung diskutiert und geeignete Maße vorgestellt, die den Vergleich unterschiedlicher Modelle erlauben.

Die aus der Analyse von quantitativen Daten abgeleiteten Modelle müssen unter der gegebenen Problemstellung interpretiert werden. In der Lehrveranstaltung werden z. B. die Konsequenzen im Hinblick auf den untersuchten Marktausschnitt, die Problematik eventueller Widersprüche zu anderen Untersuchungen, die Übertragbarkeit auf praktische Gegebenheiten oder die Überprüfung der Gültigkeit von im Analyseprozess getroffenen Annahmen behandelt. Nach der Interpretation müssen die Ergebnisse je nach Anwendungsbereich unterschiedlich aufbereitet und präsentiert werden. Hierzu gibt es verschiedene Techniken, die exemplarisch in der Lehrveranstaltung vorgestellt werden.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden lernen in diesem Modul quantitative Primär- und Sekundärdaten mit modernen Verfahren des Data Mining zu analysieren, die Analyseergebnisse unter den Gesichtspunkten der Marktrelevanz zu interpretieren und schließlich in geeigneter Form zu präsentieren.

Dabei werden die theoretischen Lehreinheiten regelmäßig durch praktische Übungen unter Verwendung aktueller Analysesoftware vertieft. Ziel ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, selbständig Projekte der quantitativen Marktforschung durchzuführen.

Zulassungsvoraussetzungen: M 5

Lehrform: Seminaristischer Unterricht, Laborpraktikum

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

    CR 10
SWS 6
WL 300
 

M 11 Projekt der Angewandten Marktforschung/Medienforschung (Wahlpflicht)

Inhaltliche Beschreibung:

Siehe M 11a und M 11b.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Siehe M 11a und M 11b.

Zulassungsvoraussetzungen: M 1, M 5, M 6

Lehrform: Projekt

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

    CR 13
SWS 8
WL 390
 

M 11a Projekt der Angewandten Marktforschung
(Wahlpflicht bzgl. M 11b)

Lehrende:

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Fank
Sonstige Lehrende: alle aufgeführten Lehrenden des Studiengangs

Inhaltliche Beschreibung:

In diesem Modul bearbeiten die Studierenden ein umfassendes empirisches Projekt, das nach Möglichkeit in Kooperation mit Auftraggebern bzw. Institutionen aus der Berufspraxis der Marktforschung angeboten wird.
Die Arbeit erfolgt orientiert an den jeweiligen Erforder-
nissen: Im Zentrum der Lehrveranstaltung stehen Entwicklung, Bearbeitung und Fertigstellung eines konkreten wissenschaftlichen Projekts inklusive eines Berichtes, ggf. einer Publikation und einer Präsentation vor dem jeweiligen Auftraggeber. Hierdurch bereiten die Studierenden sich gezielt einerseits auf ihre wissen-
schaftliche Abschlussarbeit, andererseits auf künftige berufliche Herausforderungen vor.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Ziel ist, das bisher Gelernte eigenständig im Forschungsprozess anzuwenden und durch die Bearbeitung einer konkreten Forschungsfrage zu vertiefen. Dabei werden Teamfähigkeit und Planungskompetenzen eingeübt.

Zulassungsvoraussetzungen: M 1, M 5, M 6

Lehrform: Seminaristischer Unterricht, Projekt

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

       

M 11b Projekt der Angewandten Medienforschung
(Wahlpflicht bzgl. M 11a)

Lehrende:

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Werner
Sonstige Lehrende: alle aufgeführten Lehrenden des Studiengangs

Inhaltliche Beschreibung:

In diesem Modul bearbeiten die Studierenden ein umfassendes empirisches Projekt, das nach Möglichkeit in Kooperation mit Auftraggebern bzw. Institutionen aus der Berufspraxis der Medienforschung angeboten wird. Die Arbeit erfolgt orientiert an den jeweiligen Erforder-
nissen: Im Zentrum der Lehrveranstaltung stehen Entwicklung, Bearbeitung und Fertigstellung eines konkreten wissenschaftlichen Projekts inklusive eines Berichtes, ggf. einer Publikation und einer Präsentation vor dem jeweiligen Auftraggeber. Hierdurch bereiten die Studierenden sich gezielt einerseits auf ihre wissen-
schaftliche Abschlussarbeit, andererseits auf künftige berufliche Herausforderungen vor.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Ziel ist, das bisher Gelernte eigenständig im Forschungsprozess anzuwenden und durch die Bearbeitung einer konkreten Forschungsfrage zu vertiefen. Dabei werden Teamfähigkeit und Planungskompetenzen eingeübt.

Zulassungsvoraussetzungen: M 1, M 5, M 6

Lehrform: Seminaristischer Unterricht, Projekt

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

       

M 12 Aktuelle Tendenzen der Markt- und Medienforschung

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Volpers
Sonstige Lehrende: alle aufgeführten Lehrenden des Studiengangs

Inhaltliche Beschreibung:

In diesem Modul werden aktuelle Tendenzen und Entwicklungen in der Markt- und Medienforschung aufgegriffen und thematisiert, insbesondere in Zusammenarbeit mit Lehrbeauftragten aus der Berufspraxis. Mögliche Aspekte sind beispielsweise Entwicklungen im Bereich der angewendeten Forschungsmethoden, die im Markt erprobt werden, aber noch nicht in den Methoden-Kanon der Branche integriert wurden.

Im Bereich der Medienforschung wird beispielsweise der Medienwandel thematisiert, dabei stehen Veränderungen bzw. Konvergenz-Tendenzen von Online-Medien im Vergleich zu traditionellen Medien hinsichtlich Produktion, Rezeption und Distribution im Vordergrund.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Die Studierenden erhalten differenziertes Orientierungs-
wissen für theoretisches und empirisch-praktisches Handeln, um sich auf die Dynamik neuer und aktueller Entwicklungen in ihren jeweiligen Berufsfeldern einstellen und sie bewerten zu können.

Zulassungsvoraussetzungen: Keine

Lehrform: Seminaristischer Unterricht

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Bestandene Modulprüfung (Mindestnote: "ausreichend")

      CR 4
SWS 2
WL 120

M 13 Masterseminar für Master-Thesis

Lehrende:

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Fühles-Ubach
Sonstige Lehrende: alle aufgeführten Lehrenden des Studiengangs

Inhaltliche Beschreibung:

Das Masterseminar dient sowohl der Vorbereitung als auch der Begleitung der Master-Thesis.

Die Studierenden sollen Projektvorschläge entwickeln,
die von Kommilitonen und Lehrenden diskutiert und kritisiert werden. Während der Phase der Bearbeitung der Master-Thesis dient das Masterseminar dem Austausch der Kandidaten untereinander und der Behandlung von auftauchenden Problemen. Darüber hinaus sollen die in den jeweiligen Projekten gewählten theoretischen Perspektiven, Untersuchungsdesigns bzw. Forschungsresultate vorgestellt und begründet werden.

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Im Masterseminar sollen die Studierenden – quasi als Simulation berufspraktischer Realität – lernen, ihre Ideen und Arbeitsweisen wissenschaftlich fundiert zu begründen und im Team "durchzusetzen". Gleichzeitig soll der Umgang mit konstruktiv-kritischen Einwänden geübt werden.

Die Master-Thesis soll zeigen, dass die zu prüfende Person in der Lage ist, innerhalb einer angegebenen Frist (hier: 18 Wochen) ein Problem aus einem Gebiert der Markt- und Medienforschung selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

Zulassungsvoraussetzungen:

M 10, M 11a bzw. M 11b

Das Masterseminar ist ausschließlich für Studierende offen, die im laufenden Semester ihre Master-Thesis anmelden.

Lehrform: Kolloquium, individuelle Betreuung

Voraussetzung für die Vergabe von Credits:

Mindestens ein Vortrag über den Stand der Master-Thesis im Masterseminar und Mindestnote "ausreichend" für die Master-Thesis. Die Note der Master-Thesis ist gleichzeitig auch die Modulnote.

      CR 26
SWS 2
WL 780

M 13.1: Masterseminar

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Siehe M 13.

       

M 13.2: Masterthesis

Inhaltliche und didaktische Lernziele:

Siehe M 13.

       

Gesamt

CR=28
SWS=20
WL=900
CR=29
SWS=20
WL=900
CR=33
SWS=20
WL=900
CR=30
SWS=4
WL=900

Nicht jedes Modul zählt gleich viel für die Endnote. Die Noten für die einzelnen Module fließen in die Endnote je nach Anzahl der Credits mit unterschiedlichem Gewicht ein.  [mehr...]